Erholen 

Entspannen 

Kontakte knüpfen

 


 

P1050332_1.JPG

 

Ein Like für uns!

 

facebook.png  

twitter_logo.png

logo_meinestadt.png

logo_ebay.png

logo_holidaycheck.png

logo_youtube.png


 

 


Wandlitz und seine DDR Geschichte

 

Die Waldsiedlung umfaßt ca. 2 Quadratkilometer und liegt etwa 10 km nördlich von Bernau Richtung Wandlitz inmitten ausgedehnter Misch- und Nadelwälder der Hinteren Heide.

Bereits vor dem Ungarn-Aufstand im Jahr 1956 fürchtete Walter Ulbricht um die Sicherheit der SED-Funktionäre. 35 km nördlich von Berlin wurde deshalb 1958 bis 1961 die so genannte
Waldsiedlung Wandlitz für das SED-Politbüro gebaut und hermetisch abgeriegelt.

Am 23. November 1989 durften erstmals DDR-Journalisten einen Blick in das Innere der Waldsiedlung werfen.

Dezember 1989: Die Modrow-Regierung ordnete an, daß das SED-Politbüro auszuziehen hat.

Das Politbüro des ZK der SED war vor der Wende das eigentliche
Machtzentrum der DDR.

Seine Angehörigen, auch deren Familienangehörige "Genossen" nicht nur
das Interesse westlicher Dienste. Beinahe alle diese Personen lebten in
einem zentralen Wohnkomplex, der sogenannten Waldsiedlung
 >>Wandlitz<<, die aber immer zu Bernau gehörte. Hier wurden sie sicher
und zuverlässig durch Diensteinheiten des MfS bewirtschaftet, betreut,
bewacht und operativ gesichert.


Geschichtsinteressierte und Medienvertreter aus aller Welt besuchten und besuchen seit 1989 dieses Objekt, stellten Fragen und nahmen die Relikte der Einrichtung in Augenschein.


Wenige Insider kannten sich genau aus. Sie schwiegen zu diesem Thema.
Medien sprachen nach der Wende von trieflefzigen Kleinbürgern, die 
Wunderdinge vom „Goldenen Westen“ hinter der grünen Mauer im
Walde berichteten. Bewohner des sogenannten Innenringes sprachen
vom „dritten Internierungslager“, andere Personen definierten dieses
Territorium als „Götterghetto“. Ein Autor schrieb von einer „Zwingburg“,
ein anderer verlegte diese Siedlung an das Ufer der Panke in
Niederschönhausen. Personen, die seit 1960 nachweislich dort
wohnten wurden kurzerhand in die Stille Straße nach Pankow oder nach
Hohenneuendorf >>umgesiedelt<<. Nichtwissen, Informationswirrwar und
bewußte Unwahrheiten ergänzten und ergänzen sich mit schlichten Lügen
und oberflächlicher Recherche.


Bereits seit 1990 werden Nebenanlagen, Jagdobjekte, örtliche Bunker und
Versorgungseinrichtungen sachlich, korrekt und fundiert dargestellt.

Wie, wann und unter welchen Bedingungen entstand die Siedlung?

Wo befanden sich die wichtigen Bauwerke?

 

Die Tatsachen 

Nachweisbar bewohnten 39 Familien diese Siedlung.
Sie nutzten Wohnhäuser, Clubhaus, Gaststätte, Laden und ausgewählte "Freizeitobjekte" in der Schorfheide, an anderen Orten rund um Berlin, auf dem Darß, bei Wolletz, bei Lindow oder am Parsteiner See.

 Es wurden Ausflüge zur Jagd in die Schorfheide unternommen.

Heute ist die Waldsiedlung eine Rehabilitationsklinik in idyllischer Umgebung mit kleinen Geschäften, einem schönen Kaffee und einem gepflegten Park.